Pflege
der Aussenanlage
Wo
noch vor einem Jahr gut ein Meter Platz zwischen Zaun und umgebenden Bäumen
und Büschen war, gab es jetzt für die, die ausserhalb des Platzes
einen über den Zaun gesprungenen Ball suchten, kein Durchkommen mehr. Von
Süden her war der Platz so zugewuchert, dass man die Berieselungsanlage
anpassen musste, damit dort im Schatten kein "Sumpf" nach dem Wässern
entstand. Kurz es wurde wieder Zeit, Büsche und Bäume auszuschneiden.
Einige folgten dem am Tennisheim ausgehängten Aufruf mit Meldeliste und so konnte am Freitag und Samstag einiges geschafft werden. Mit schwerem Gerät wie Kettensägen und großen Astscheren rückten die Tennisler zur meist ungewohnten Tätigkeit an und leisteten ganze Arbeit! Toni wütete mit der Kettensäge in den Kiefern auf Platz 1 zum Eingang hin, dass Rudi und Fred mit dem Aufladen und Wegfahren der Äste fast nicht mehr nachkamen. Irgendwann forderte Rudi "Nehmt dem Toni die Kettensäge weg!".
Bessere Wirkung hatte da der Ruf zu einer Brotzeit, die Birgit Hoffmann zubereitet hatte. Nach zwei Bieren wollte jemand trotz Bewölkung die Alpen durch die ausgedünnte Hecke sehen und Wolfgang dachte sogar ans Mittelmeer.
Dann ging es zum Endspurt. Wo am Freitag ganze Bäume entfernt wurden, galt es am Samstag, Bodendecker und wuchernden Efeu zurückzuschneiden, damit die weit verzweigten Ableger nicht gleich wieder in den Platz hineinwachsen und man verschossene Bälle leichter wiederfinden kann. Sigi zog sich dabei eine blutende Wunde von einem herunterfallenden Heckenrosenast zu. Aber für eine saubere Außenanlage lohnt sich ein bisschen Einsatz. Auf jeden Fall hatten trotz der Sisyphusarbeit alle ihren Spaß.
Schade, dass nicht mehr Tennisspieler dem Aufruf gefolgt sind, denn fertig geworden ist die kleine Truppe nicht. So muss halt noch ein weiterer Termin, vor allem für das Ausschneiden der Nordseite, anberaumt werden. Da viele Mitglieder offenbar lieber für die nicht geleisteten Arbeitsstunden bezahlen, sollen diejenigen, die ihren physischen Beitrag zur Erhaltung unserer Anlage leisten, auch persönlich genannt werden: Elke Seefried (als einzige Frau), Erich Luichtl (der auch einen Anhänger zur Verfügung stellte); Erwin Helfer, Hans Schulz, Kai Wülbern, Bernhard Vogl, Leo Schneider mit beiden Söhnen (!!), Richie Bernhard, Luis Ströbl, Sigi Baumüller, Toni Geigl, Rudi Gerstberger, Wolfgang Rixen und Fred Hoffmann. Euch allen vielen Dank!
Unangenehm fiel auf, dass kein einziger der jugendlichen Spieler Zeit für die Pflege unserer gemeinsamen Anlage gefunden hat. Schade, dass sich an ihrer Stelle der fast 80-jährige Luis ziemlich verausgabt hat.
(die folgenden Bilder zeigen nur den Samstag-Einsatz)
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