Saisonabschlussfeier
der Herrenmannschaft
Den
mit einem dritten Tabellenplatz recht erfolgreichen Auftritt der Herrenmannschaft
in neuer Besetzung mit Uli Kutscher und Hermann Kienle jun. feierte die Herrenmannschaft
im Vereinsheim. Allerdings scheinen die Jungs mit dem Racket besser umgehen
zu können als mit dem Grillbesteck, denn es dauerte geschlagene zwei Stunden,
bis man die Holzkohle so weit hatte, dass die unzähligen Grillspezialitäten
endlich auf den Rost gelegt werden konnte. Mit den mitgebrachten Salaten, Kartoffeln,
Baguettes etc. hätte man locker noch drei weitere Mannschaften verköstigen
können. Aber es schmeckte allen hervorragend und irgendwann konnte selbst
Michael Schweinberger kein Stück mehr runterbringen. So war es zumindest
verpflegungstechnisch nicht so schlimm, dass eine Ladung Baguettes aus Unkenntnis
der Küchengerätschaften ziemlich verkohlte.
Nach dem etwas chaotischen Beginn (gewisse Verantwortungsstrukturen mussten sich offenbar erst herausbilden) saß man dann gemütlich im Vereinsheim zusammen, denn draußen war es inzwischen zu kalt geworden. Man ließ die Saison nochmal Revue passieren, empörte sich über Aufstellungstaktiken diverser Großvereine und freute sich an so manchen lustigen Begebenheiten während der sieben Punktspiele. Natürlich war man besonders stolz auf die zwei 9:0- und drei 8:1-Siege.
Die Spieler blickten auch bereits nach vorne in Richtung nächste Saison, wo man noch professioneller auftreten will und vor allem taktisch mehr Aternativen offen halten will. Nicht wie heuer, wo durch die kurzfristige Verletzung von Sebastian Grad die geniale Doppel-Einsatztaktik mit drei gleichen Platzziffersummen schnell über den Haufen geworfen wurde.
Als dann später abenteuerliche Mixgetränke, z.B. aus Red Bull und Jägermeister zum Einsatz kamen, wurden auch die Spielstrategien immer abenteuerlicher, die vollbrachten Leistungen immer gigantischer und die Erfolgsaussichten in der nächsten Saison zunehmend rosiger. Sebi erhielt schließlich Fußballverbot, damit er nächstes Jahr die Mannschaft nicht wieder im Stich lassen kann.
Weit nach Mitternacht endet dann das Erinnerungsvermögen des Redakteurs, was nach Kirsch-Geiß und anschließendem Bull-Jägermeister ja beileibe kein Wunder ist.






