Freundschaftstreffen mit dem TC Mering


Für unser Freundschaftstreffen mit den Meringer Tennis-Nachbarn hatte Petrus nach vielen Regentagen endlich ordentliches Tenniswetter beschert. Wegen der geringen Anzahl von vier Plätzen wollte Turnierleiter Hermann Hoffmann die Teilnehmerzahl eigentlich auf 32 (die zweifache Belegung) begrenzen, was ihm aber nicht ganz gelang, denn das schon fast traditionelle Treffen mit dem größeren Nachbarclub gehört eindeutig zu den gefragteren Hobby-Turnieren. So konnte Hermann gut 40 Teilnehmer auf der Anlage an der Unterberger Straße begrüßen. Auch der Vorsitzende des Meringer Clubs, Georg Schneider, hatte ein Grußwort parat, bedankte sich für die Einladung und wünschte allen Teilnehmern viel Spaß bei diesem Freundschaftsspiel.

Wegen der anhaltenden Regenfälle hatten einige Mitglieder tags zuvor noch die Plätze von Schwemmsand, Moos und Blättern gereinigt, um den Gästen eine einwandfreie Anlage bieten zu können. Diesen fleißigen Helfern herzlichen Dank für die Arbeitsleistung "außer der Reihe".

Dann konnte es losgehen. Hermann Hoffmann mischte die Spielpartien so, dass die Meringer Damen und Herren jeweils mit Merchingern zusammen ein Team bildete. Zuerst spielte man Damen- und Herren-Doppel und anschließend Mixed. 36 Partien wurden so mit viel Spaß absolviert. Wer gerade nicht spielen musste, konnte sich am üppigen Kuchenbüfett bedienen, das die Merchinger Damen zusammengestellt hatten. Gegen 18 Uhr waren alle Partien des Turniers beendet und doch gingen noch einige Unentwegte auf die Plätze, um die verbliebene Energie abzuspielen. Inzwischen wertete Hermann die einzelnen Spiele aus und konnte erfreut feststellen, das ein Meringer und eine Merchingerin jeweils alle Spiele gewonnen hatten und es so zwei Sieger gab: Helmut Schuierer und Renate Bund.

viel Unruhe auf der Terrasse, bis die Spiele begannenTurnierleiter Hermann Hoffen und "Kollege" Helmut Schuierer"Schorsch" Schneider – immer gut für einen LacherWolfgang Weindl mit vollem EinsatzFritz und Wolfgang in actionGratulation zum Sieggekränzte Sieger: Helmut Schuierer und Renate Bund

Nachdem sich alle frisch gemacht hatten, setzte man sich zu einem Plausch auf die Terrasse des Vereinsheims und ratschte ausgiebig – nicht nur über Tennis. Das vom Merchinger Vorstand Fred Hoffmann gespendete Fass Bier ging zügig weg, während sich Wolfgang Rixen in der Küche um die Schweinshaxn kümmerte, die dann in Form eines Büfetts zusammen mit Knödeln und verschiedenen Salaten angeboten wurden. Das kam bei den hungrigen Tennisspielern sehr gut an. Weil die Portionen so reichlich waren, gab es hinterher auch einen Verdauungsschnaps.

Der gemütliche Teil des Abends begann mit der Siegerehrung, bei der man Helmut Schuierer und Renate Bund hochleben ließ und ihnen sogar Siegerkränze aufs Haupt setzte. Dann überreichten Georg Schneider und Helmut Schuierer einen Rosenstock als Gastgeschenk an die Merchinger, die nun ein geeignetes Plätzchen suchen für die Pflege der Pflanze, die zugleich die Freundschaft der beiden Nachbar-Clubs symbolisiert. Dann packte Elisabeth Ebner ihr Akkordeon aus und animierte mit bekannten Weisen zum Mitsingen. Georg holte dann auch ein uriges Instrument dazu, das aus einem Tontopf bestand, über den eine Membrane gespannt war und in deren Mitte ein Stab verankert war. Durch Reibung mit einem Lederlappen gab das "Ding" originelle schnarrende Bass-Laute von sich, die sich zunächst etwas "unanständig" anhörten. Aber "Schorsch" spielte das Instrument sehr versiert im Takt und ergänzte das Akkordeon-Spiel von Elisabeth recht harmonisch.

Was die Merchinger schon aus Erfahrung wussten: Feiern können die Meringer besser und sie werden auch nicht so schnell müde. So dauerte ein schöner Tennistag noch lange, bis die letzten Tennisler aus beiden Vereinen den Nachhauseweg antraten.

Spaß beim FreibierKonzentration am BüfettElisabeth als StimmungskanoneLauthals mitgesungen: Birgit Voss und Ida SchuiererHelmut feuert anRosenstock als Gastgeschenk

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