TCM-Städteausflug
nach Stuttgart
Mit 16 Teilnehmern waren es fast etwas zu viel Merchinger Tennisspieler, die sich im Rahmen der zehnten TCM-Städtereise in Stuttgart das Musical "Mamma Mia", die kulturellen historischen und modernen Sehenswürdigkeiten und das Mercedes-Benz-Museum ansehen wollten. Zuviel deshalb, weil es mit wachsender Zahl der Teilnehmer immer schwieriger wird, spontan Platz in einem Cafe oder Restaurant zu bekommen und auch die Gruppe zusammen zu halten. Aber Organisator Hermann Hoffmann hatte zu jedem Zeitpunkt alles "im Griff", denn er reagierte flexibel auf unvorhergesehene Situationen, so dass alles wie am Schnürchen klappte. Am Freitag fuhr ein Teil der Gruppe schon früh morgens los, um den herrlichen Tag möglichst auszunutzen. Hermann schob spontan den nicht geplanten Besuch der Wilhelma ein, den größten zoologisch-botanischen Garten Europas im maurischen Stil – ein Erlebnis bei diesem Superwetter, wenn exotische Tiere inmitten einer adäquaten Flora zu bestaunen sind. Neben den Großtieren wie Elefanten, Giraffen, Flusspferden, Löwen, Bären, Affen usw. faszinierten auch die Fische in ihrer unglaublichen Artenvielfalt sowie die unzähligen exotischen Terrarienbewohner. Dann fuhr man ins Hotel, wo die Autos für drei Tage in die Tiefgarage gesperrt wurden, weil man "Land und Leute" in Stuttgart hautnah erleben wollte. Und schon ging es per S- und U-Bahn zum SI-Zentrum, wo wir nach einem italienischen Essen das Musical "Mamma Mia" besuchten, dessen ABBA-Melodien – verpackt in eine witzige 3-Väter-Geschichte – bei allen recht gut ankam. Ziemlich fertig kamen wir kurz vor Mitternacht wieder im Hotel an, wo noch so mancher Drink an der Hotelbar dran glauben musste. Am Samstag ging es wieder mit der S-Bahn die drei Stationen zum Hauptbahnhof, wo am späten Vormittag ein historischer Stadtrundgang gebucht war. Da wir noch etwas Zeit hatten, schlenderten wir ein bisschen an den Shops vorbei zum Schlossgarten, bis wir entdeckten, dass für eine Teilnehmerin der Sog der Auslagen so stark war, dass sie den Anschluss zu den anderen verloren hatte. Dank Mobiltelefon waren wir aber bald wieder vollzählig, um rechtzeitig den Rundgang mit einer lustigen schwäbischen Führerin zu beginnen. Er führte uns durch den Schlossgarten zum neuen und alten Schloss und wir erfuhren interessante und nette Geschichten aus der Historie Stuttgarts. Nebenbei bekamen wir auch eine Demo gegen den Verkauf von Pelzen mit und – zur Freude der weiblichen Teilnehmer – einen Auftritt von Filmstar Till Schweiger. Anschließend gab es in einem Cafe ein bemerkenswertes Tortenbüfett. Den Rest des Nachmittags hatte Hermann zur freien Verfügung vorgesehen, was für den Besuch eines Flohmarktes, für ergänzende kuturelle Erkundungen und zum Shopping genutzt wurde. So nach und nach trudelten die Teilnehmer dann körperlich fix und fertig im Hotel ein und dort wurde es dann recht ruhig, denn sie mussten ja für das Abendessen wieder ausgeschlafen sein. Das Drei-Gänge-Menü war speziell für uns zubereitet worden und es war so umfangreich, dass nur wenige alles schafften. Die Bedienung jedenfalls hatte offenbar noch nie erlebt, dass neben einigen wenigen alkoholischen Getränken Wasser ohne Ende geordert wurde. Am Sonntag stand das Mercedes-Benz-Museum auf dem Programm. Weil es bisher so gut geklappt hatte, fuhren wir wieder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Leider saßen wir einer Falschinformation auf und mussten ein kleines Stück – so etwa 4 Kilometer – zu Fuß laufen, was unseren Zeitplan völlig durcheinander brachte. Dank Hermanns Vorausbuchung und seinem Verhandlungsgeschick wurden wir bevorzugt behandelt und marschierten an einer langen Schlange Wartender vorbei ins futuristisch gestaltete Museum. Hier wird nicht nur die Geschichte des Hauses Mercedes-Benz mit allen Automobilen von der Motorkutsche über die hochfeinen Karossen bis hin zu den Sportwagen und Formel-Rennern präsentiert, sondern diese auch in zeitliche Relation gesetzt zu Persönlichkeiten und Ereignissen der Weltgeschichte (von Adenauer über die Beatles bis hin zum Papstbesuch). Über ein modernes Info-System mit Sender und Kopfhörer konnten wir alles Interessante auf Knopfdruck erfahren – ein echtes Erlebnis und eine gute Empfehlung für jeden Stuttgart-Reisenden. Am späten Nachmittag starteten wir dann voller Eindrücke und in bester Stimmung in Richtung Heimat. Wir hatten so viel erlebt, dass man den Eindruck haben konnte, eine ganze Woche in der baden-württembergischen Hauptstadt gewesen zu sein. Besonderer Dank gebührt
Hermann Hoffmann für die aufwändige Vorbereitung dieser erlebnisreichen
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