Wichtelturnier 2006


Hermann Hoffmann hat wieder einmal erfolgreich dem Wettergott getrotzt. Zunächst regnete es derart, dass kaum jemand auf die Idee kam, zum Tennisplatz zu fahren. Ein Häufchen Unentwegter aber stand rechtzeitig auf der Terrasse und haderte ein wenig mit dem Wetter. Obwohl der Himmel äußerst dunkel war, sagte Hermann die Veranstaltung nicht ab, sondern baute mit unerschütterlichem Optimismus auf eine Wetterbesserung. Zu Recht – kurze Zeit später hörte der Regen auf und es wurde heller und heller, so dass fast ohne Unterbrechung Tennis gespielt werden konnte. Am Ende des Turniers kam gar die Sonne durch und die Spieler mussten ziemlich schwitzten.

Das Besondere an diesem Turnier waren unter anderem die Sportgeräte. Speziell die Herren bekamen nämlich ein kleines Handicap auferlegt, mit dem einige ganz gut, andere aber weniger zurecht kamen – sie mussten mit "antiken" Holzschlägern spielen, die Sport Steinbrecher freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte und um die sich Uli Kutscher gekümmert hatte. Da waren plötzlich nicht mehr die High-Tech-Rackets der gängigen Marken im Gespräch, sondern Ganzholz-Geräte mit Namen wie Snauwaert, Tretorn, Donnay. Aber auch einige Adidas-Oldtimer waren im Einsatz. Zunächst hatten alle gedacht, dass die jungen Topspin-Spieler überhaupt nichts treffen würden, aber – wie jemand altklug formulierte – "ein wirklich guter Spieler kommt mit jedem Schläger zurecht".

Uli mit "antikem" GerätSnauwaert, Tretorn, Donnay, AdidasHermann mit weichem Racket

Offenbar trifft das für Günter Bund und Uli Kutscher gleichermaßen zu, denn die beiden lagen nach vier gespielten Runden punktgleich in der Herrenwertung vorne, gefolgt von Hermann Hoffmann und Jasper Voss. Bei den Damen schlug Siegi Kienle wieder mal zu und gewann vor Ingrid Baumüller und dem "Kücken" Julia Gerstberger.

Den Sieg vergönnte Siegi Kienle jeder, denn schließlich hatte sie eigens eine Torte für diese Veranstaltung kreiert. Diese "Wichteltorte" war nicht kreisförmig gebacken, sondern mit 6 Rundungen, die mit Apfelscheiben und Amarettini garniert waren. Dazwischen waren senkrecht Schokoladenplättchen eingesteckt und als leuchtender Mittelpunkt eine (echte) Rose. So exklusiv wie sie aussah schmeckte das Kunstwerk auch. Natürlich waren auch die anderen Köstlichkeiten der TCM-Damen vom Feinsten, was man an den wohlgefüllten Tellern ablesen konnte.

Siegerin Siegi KienleSiegis KunstwerkStolz präsentiert Siegi die Torte

Am Ende der Veranstaltung kürte Hermann Hoffmann die Sieger und jeder durfte sich eines der in Zeitungspapier eingewickelten Wichtelgeschenke aussuchen, die dem Turnier den Namen gegeben haben. Die meisten erlebten eine positive Überraschung, denn die Tennisler hatten sich viel Mühe gegeben und interessante Preise besorgt, vom Designer-Pfeffer-und-Salz-Streuer über Vasen, Gläser, Griffbänder, Mini-Werkzeuge bis hin zum Obstteller inklusive wohlschmeckender Mini-Bananen. Zufrieden gingen die Teilnehmer nach einem (doch noch) schönen, sportlichen Tennis-Nachmittag nach Hause.

Unentschlossen - Siegi, Julia und JasperNadine, Renate und Günter prüfen die WichtelpreiseKein Zwist in der Vorstandschaft – Rudi und Michael