Viel
Regen, viel Kuchen und ein wenig Tennis
In freudiger Erwartung auf unterhaltsame Tennisspiele fuhren die Merchinger Damen zum TC Mering, wo heuer das inzwischen schon traditionelle und allseits beliebte Freundschaftsspiel für die Damen der beiden Nachbarvereine stattfand. Den ganzen Vormittag hatte es geregnet, aber zu Beginn der Veranstaltung zeigte sich sogar die Sonne und die Optimisten unter den Damen waren sicher, dass die von Westen her kommenden dunklen Wolken vorbeiziehen würden. Man begann also mit dem Tennisspielen auf vier Plätzen, aber ehe das Einspielen abgeschlossen war, fing es schon zu regnen an.
Im Vereinsheim trafen die bereits leicht durchnässten Spielerinnen auf ihre pessimistischen Kolleginnen, die sich erst gar nicht umgezogen hatten und nun das hektische Treiben mit süffisantem Lächeln beobachteten. Der Vorschlag, die Regenpause zum Kaffeetrinken zu nutzen, kam natürlich bei allen gut an. Mit Begeisterung wurden (die nicht verbrauchten) Kalorien wieder aufgefüllt mit tollen Kuchen-Kreationen. Es gab unter anderem Sträuselkuchen, Hefezopf, Käsekuchen und schön anzusehende "Schneebälle". Besonders gelobt wurde Lottes geheimnisvolle Sauerkirschtorte mit Schmand und Schokoguss. "Kann ich das Rezept haben...." tönte es rings herum.
Besonders erfreut waren die Damen, dass Elisabeth Ebner als Gast dabei sein konnte. Helga Spieß begrüßte sie besonders und betonte, dass sie gerne das von ihr initiierte jährliche Treffen organisatorisch weiterführen wolle. Sie freue sich über das Kommen der insgesamt etwa 30 Damen aus den beiden Tennisclubs. Siegi Kienle bedankte sich im Namen der Merchinger Gäste für die freundliche Einladung und lud die Meringerinnen gleich wieder für das nächste Jahr nach Merching ein.
Kaum waren die meist nicht zu kleinen Portionen Kuchen verdrückt, meldete sich die Sonne zurück und die ersten 16 Spielerinnen begaben sich wieder auf die Tennisplätze, um im 30-Minuten-Raster jeweils einen Platz weiter zu wechseln, damit möglichst viele Partnerinnen zusammen spielen konnten. Keine halbe Stunde später hatte eine weitere (wiederum ignorierte) Wolkenwand ihre Schleusen geöffnet und die Tennisdamen kamen – teils durch Sonnenschirme geschützt, aber trotzdem völlig durchnässt – zum Clubheim zurück.
Dieses Mal akzeptierte man das für Tennis definitiv ungeeignete Wetter und setzte sich noch länger bei einem (bzw. mehreren) Glas Sekt zusammen, um die nachbarliche Kommunikation zu vertiefen – und nicht nur zum Thema Tennis. Der rein sportliche Teil, der ins Wasser gefallen war, soll am 8. August nachgeholt werden.