Kinder hatten viel Spaß beim Tennis-Ferienprogramm mit Uli Kutscher


Auch heuer bot der Tennisclub Merching Kindern im Rahmen des Ferienprogramms die Möglichkeit, "Tennis zu schnuppern". Jugendwart Uli Kutscher hatte die ziemlich anstrengende Aufgabe unentgeltlich übernommen.

Trotz des Terminschlamassels, bei dem nicht nur lange der falsche Tag (Donnerstag statt Freitag) kursierte, sondern auch noch die Uhrzeit unterschiedlich angegeben war (13:00 statt 10:00 Uhr), fanden sich die Kinder nach und nach auf dem Tennisgelände ein und gingen sofort mit großer Begeisterung an die für sie fremde Sportart heran.

Die Motivation der Kinder war für Uli kein Problem, denn für das Erlernen des Ballgefühls für die kleine Filzkugel benutzte er die Hockeyausrüstung des Vereins mit Plastikschlägern und kleinen Toren. Einigen Jungs gefiel das Tennis-Hockey so gut, dass sie gar nichts anderes mehr spielen wollten. Aber dann brachte Uli die leichten Kindertennisschläger ins Spiel und die jungen Teilnehmer merkten bald, dass es gar nicht so leicht ist, den Ball kontrolliert über das Netz ins Kleinfeld zu schlagen. Während die Mädchen zunächst kaum einen Ball trafen, schlugen manche Jungs die Bälle völlig unkontrolliert über den Zaun.

Aber bald waren die meisten Kinder in der Lage, den Tennisball anzuvisieren und zu treffen. Schon bei den ersten Ballkontakten konnte man sehen, wer schon eine andere Ballsportart betreibt, ob jemand Talent mitbringt oder er mit dem Timing noch nicht zurecht kommt. Klar, dass die "Schere" groß war zwischen noch kleinen Kindern, die bislang keine Ballsportart betrieben haben und größeren Jungs, die bereits seit Jahren Fußball spielen. Aber Uli Kutscher versuchte die Übungen so zu wählen, dass alle Kinder mitspielen konnten.

Am Ende waren alle Teilnehmer in der Lage, am Tennisrundlauf mitzumachen, bei dem jedes Kind seine drei "Leben" eigenständig verwalten musste. Mit jedem Fehler war eines abzurechnen, aber auf die Frage "wieviele Leben habt ihr noch?" wurde ziemlich geschummelt, was aber nicht weiter störte, denn das Spiel konnte ja bis zum Ende der Veranstaltung um 15:00 Uhr ausgeweitet werden.

Da waren dann auch schon die Eltern da, um ihre Sprösslinge recht erschöpft aber glücklich vom Schnuppertennis abzuholen. Der größte Teil des Tennis-Ferienprogramms war bei Sonnenschein absolviert worden, aber nun fing es an zu regnen. Wenigstens dieser Teil des Timing klappte vorzüglich.




 



Letzte Änderung: 04. August 2007