Jasper
Voss, Janna Wülbern und Laura Rebitzer neue Jugend-Clubmeister
Die Terminlage wegen der bevorstehenden Schulferien war sehr knapp und so mussten die Clubmeisterschaften der Jugend noch schnell vor dem Groß-Event dieses Jahres – die Kreisjugendmeisterschaften – durchgezogen werden. Auch die Turnierleitung wollte durch den Einsatz der neuen Turniersoftware unter Echtzeitbedingungen Erfahrungen für die Großveranstaltung nächste Woche sammeln.
16 Teilnehmer hatten sich angemeldet, eine nicht gerade üppige Anzahl von Kindern und Jugendlichen, aber durchaus der Vereinsstruktur und dem allgemeinen Trend entsprechend. Jugendwart Uli Kutscher teilte die Vereinsjugend in drei Spielgruppen ein: U18 männlich, U18 weiblich und Bambini. Klar, dass es für knapp über 12 Jahre alte Spieler in der U18-Gruppe nicht einfach war, zu bestehen. Aber alle Spiele gingen reibungslos und fair über die Courts.
Bei den U18-Mädchen setzte sich Janna Wülbern in einem „Jeder-gegen-Jeden-Feld“
ganz deutlich durch und wurde Clubmeisterin 2007 vor Julia Gerstberger und Anna
Ruf. Im Spiel der jungen Damen konnte man deutlich die Ergebnisse des Jugendtrainings
erkennen.
Auch die fünf gemeldeten Bambini spielten „Jeder-gegen-Jeden“,
wobei es keine große Überraschung war, dass Laura Rebitzer nach ihrer
guten Punktspielsaison auch hier ohne Niederlage blieb. Sie wurde strahlende
Bambini-Clubmeisterin des Jahres 2007. Knapp hinter ihr holte sich Max Kuhnert
mit seinem sicheren Spiel den zweiten Platz, gefolgt von Tamara Rixen, Verena
Klaus und Christina Belonic.
Die männlichen U18-Spielern ließ Uli Kutscher im Doppel-k.o. spielen.
Dadurch bildete sich eine B-Runde, in der alle Verlierer der ersten Runde weiterspielen
durften. Es ist klar, dass immer etwas Glück dabei ist, wer nun in die
B-Runde kommt und wer in der A-Runde weiterspielen darf. Jedenfalls fanden sich
in der B-Runde Julian Groitzsch, Alex Geil, Florian Jäckle und Fabian Albert
wieder. Alex und Florian schafften es in das Finale, das Florian Jäckle
mit 6:2, 6:4 gewann und B-Clubmeister wurde.
In der A-Runde knallte es mächtig und man kann schon verstehen, wenn in
der Hektik mal ein Schläger „fliegt“. Schwer hatte es jedenfalls
Stefan Schweinberger, der sich in die A-Runde gespielt hatte, gegen Jasper Voss
und ähnlich erging es Tobias Ruf gegen einen allein schon von der Körpergröße
her hoch überlegenen Jacob Voss. So war es keine Überraschung, dass
sich letztlich die Brüder Voss im Endspiel gegenüberstanden und ständig
zwischen vernünftigem Sicherheitsspiel und „Draufknallen“ hin
und her pendelten. Besser gelang das nicht ganz unerwartet dem jüngeren
Jasper Voss, der bereits über eine recht gute Spielanlage und schnelle
Grundschläge verfügt. Jasper beherrschte seinen Bruder zunächst
ganz klar, musste aber nach einem 6:0 gewonnenen ersten Satz in den Tiebreak.
Auch dort hatte er die besseren Nerven und gewann diesen mit 7:4. Er verteidigte
damit seinen Clubmeistertitel aus dem Vorjahr souverän. Herzlichen Glückwunsch!








