Nach den letztjährigen guten Erfahrungen
mit Südtirol und dem Saalerwirt in St. Lorenzen organisierte Hermann
Hoffmann auch die diesjährige Skifahrt in ähnlicher Weise wie
im Vorjahr und im gleichen 3-Sterne-Haus. Nachdem es sich um ein eher
kleineres Hotel handelt, musste die Teilnehmerzahl auf 16 begrenzt werden
und somit war die Reise recht schnell „ausgebucht“.
Der Organisator fehlte
Schon am Freitag kamen Ingrid und Albert, Siegi und Hermann, Irmi und
Jaro, Siegi und Christoph, Hermine und Walter, Günter und Renate,
Sigi und Ingrid sowie Dieter nach und nach bei herrlichem Wetter beim
Saalerwirt an. Nur auf Organisator Hermann Hoffmann und seine Gattin warteten
wir vergebens, da hatte die Grippe zugeschlagen. Sehr schade, denn Hermann
hatte sich so viel Arbeit im Vorfeld gemacht. Seine Abwesenheit sorgte
zwischenzeitlich auch für etwas Verwirrung, denn es fehlte jemand,
der mit Bestimmtheit einen Abfahrtstermin bekannt gab und der schon während
des Frühstücks der übrigen TCM-ler die Liftkarten besorgte.
Treffpunkt an der Glocke
So „zerfledderte“ die Gruppe in mehrere kleinere Grüppchen,
was aber überhaupt kein Problem war, weil der Kronplatz mit der Glocke
auf seinem Gipfel einen idealen Treffpunkt bietet, der gegen 12:30 Uhr
(da kamen die Halbtags-Skifahrer gerade hoch) von allen aufgesucht wurde.
So konnte man gemeinsam in einer Hütte einkehren und anschließend
neue Skigruppen zusammenstellen.
Das Wetter war dieses Mal phantastisch und der Kronplatz bot ideale Schneebedingungen,
obwohl auf 2300 m Höhe bis zu 3 Grad plus angezeigt wurden. Wo die
Sonne nicht gerade platt auf die Piste brannte, konnte man carven was
das Zeug hielt. Wenn man beispielsweise hinter Sigi Kranzfelder herfuhr,
war der zwar in kurzer Zeit aus dem Blickfeld verschwunden, aber seine
beiden wie mit dem Kurvenlineal gezogene Spuren konnte man bis zur Talstation
verfolgen. Dort standen er und Christoph dann schon leicht gelangweilt
und sonnten sich ein wenig. Aber es wurde immer Rücksicht auf die
etwas langsameren Fahrer genommen und niemand überfordert.
Ruhen im Licht der untergehenden
Sonne
Zurück im Hotel nutzten die meisten den tollen Wellnessbereich unseres
Hotels mit der recht blumigen Bezeichnung „Nymphaea – Saunahaus
und Massage am Seerosenteich“. Allein das Liegen im großflächig
verglasten Ruheraum bei Musikberieselung mit Blick auf den See und die
untergehende Sonne war ein Erlebnis für sich. Manche brauchten in
dieser Zeit auch eine „Mütze Schlaf“, um für das
ausgesprochen leckere und leichte Abendessen wieder fit zu sein.
Regionale Küche und frisches
Quellwasser
Das kulinarische Angebot im Saalerwirt beruht auf regionalen Traditionen
und verwendet Produkte aus der Umgebung. Ebenfalls sehr gut kam bei unseren
„Gesundheitsaposteln“ das frische, natürliche Quellwasser
an, das ganz selbstverständlich zu den anderen Getränken (kostenlos)
serviert wurde. Da für unsere Gruppe ein separater Speiseraum reserviert
war, konnten wir nach Herzenslust und so lange wir wollten über Gott
und die Welt, Skifahren, Tennis, Regionalpolitik, Gesundheitsvorsorge,
Rentenregelung und ähnlich brandheiße Themen ratschen. Dass
wir alle nicht mehr ganz jung sind, sieht man daran, dass sich im Gegensatz
zu früher noch vor Mitternacht die Reihen schnell lichteten und jeder
den Schlaf in der absoluten Ruhe der südtiroler Bergwelt möglichst
lange genoss.
Wie immer zu kurz
So vergingen die zwei, drei oder gar vier Tage – ja nach Freizeit
oder beruflichen Möglichkeiten – die beim Skifahren oder alternativen
Unternehmungen (Wandern, Kultur, Shopping) harmonisch aber wie immer viel
zu schnell vorüber waren. Aber alle haben diesen sportlichen Kurzurlaub
mit Sicherheit genossen und die „Batterien“ neu aufgetankt.
Am Ende wurde noch eine Grußkarte an Hermann und Ingrid geschrieben
mit unserem Dank für die Organisation und den besten Wünschen
für eine schnelle Genesung.
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