Freundschaftstreffen Mering - Merching 2007


Hermann Hoffmann als "Maître de plaisir" konnte auf der Merchinger Tennisanlage bei herrlichem Sommerwetter je zwölf Tennisspieler der Zielgruppe Ü40 aus Mering und Merching zum Freundschaftstreffen begrüßen. Auch das Endergebnis des Tages konnte er gleich präsentieren – Unentschieden, denn durch die Maßnahme, dass jeweils ein Meringer mit einem Merchinger im Doppel gegen eine ebensolche gemischte Paarung antritt, wird von vorn herein jeder orts- oder clubspezifische Ehrgeiz verhindert. Das kommt vor allem den nicht ganz so spielstarken Spielern zu Gute, auf die bei den Ballwechseln entsprechend Rücksicht genommen wird. Hermann wünschte allen viel Spaß beim Tennisspielen nach Herzenslust. Jürgen Brzank vom TC Mering bedankte sich für die Einladung und präsentierte als Gastgeschenk einige Flaschen Sekt sowie ein Sitzkissen einer Versicherungsgesellschaft für Hermann mit der Aufschrift "reserviert". Dies war die Antwort zur Sportmütze der Assekuranz-Konkurrenz, die Jürgen im letzten Jahr von Hermann überreicht worden war. Jürgen sprach auch gleich mal die Gegeneinladung für das nächste Jahr aus.

Garantiert manipulierte Aufstellung
Dann ging es auch schon auf die Plätze. Hermann hatte in Abstimmung mit Jürgen die ersten beiden Runden bereits ausgelost – "garantiert manipuliert", wie er versicherte. In der ersten Runde waren bewußt schwächere mit stärkeren Spielern kombiniert worden, was eine gewisse Rücksichtnahme erforderte. Für die stärkeren Spieler war es in der Tat nicht leicht, auf die eine Seite einen einfachen, weichen Ball zu spielen und auf die andere einen schnellen oder angeschnittenen. Aber alle hatten ihren Spaß, auch die diejenigen, die die Matches von der Terrasse aus beobachteten (und entsprechend kommentierten).

Spontane Verjüngung
Für die zweite Runde waren Damen- bzw. Herren-Doppel mit etwa gleichwertigen Partnern und Gegnern vorgesehen und da ging es dann schon richtig zur Sache. Kaum war dieser Durchgang beendet, warteten Kaffee und eine große Auswahl von Kuchen auf ihren Verzehr. Dafür wurde eine angemessene Pause eingelegt, in der alle tüchtig zulangten. Zu diesem Zeitpunkt stießen auch Meringer und Merchinger Mitglieder hinzu, die aus unterschiedlichen Gründen derzeit nicht Tennis spielen können, aber dennoch dabei sein wollten. Auch junge Tennisspieler fanden sich ein, die von Hermann spontan zum Mitspielen eingeladen wurden. Dadurch stieg die durchschnittliche Ballgeschwindigkeit beträchtlich, während der der Altersdurchschnitt eklatant sank, was der Stimmung nicht schadete – im Gegenteil.

Wunschkonzert
Für die letzte Runde gab's – wie es Hermann formulierte – ein "Wunschkonzert", bei dem sich Wunschpartner und -gegner zusammenfanden und nach Herzenslust Tennis spielten. So manche Paarung musste mehrfach aufgefordert werden, doch zum Essen zu kommen, das für 19:00 Uhr auf dem Programm stand. Siegi Kienle hatte ihre "Lasagne speciale" auf drei großen Blechen zubereitet und hatte Angst, dass die oberen Teigblätter zu hart werden, wenn sie noch lange heiß gehalten werden musste. Kurz nach halb acht waren dann alle Spieler frisch geduscht und Siegi konnte mit Hilfe von Nadine, Renate, Ingrid H. und Ingrid B. servieren. Nachdem ein paar Leute mehr als geplant beim Essen dabei waren, gingen Lasagne und Salate weg wie "warme Semmeln" und nach einigen Nachschlägen war alles "ratzeputz" aufgegessen. Die Gäste waren des Lobes voll bezüglich der Kochkünste unserer Siegi Kienle. Hermann bedankte sich entsprechend bei Siegi und ihrem Team und überreichte ihr ein Blumengesteck.

Sauberkeit fällt auf
Auch Renate konnte ein solches in Empfang nehmen, weil sie Hermann beim Herrichten der Anlage unterstützt hatte. Hermann hatte noch den ganzen Vormittag auf dem Platz verbracht, um höchstpersönlich Laub und Moos zu entfernen. Das war den Gästen übrigens aufgefallen, die mehrfach die Sauberkeit auf der Anlage und im Vereinsheim ansprachen. Das Endergebnis des Treffens wurde übrigens mit 195:195 errechnet – wie vorausgesagt ein glasklares Unentschieden.

Prosecco für Meringer KJM-Unterstützung
Dann ließ Hermann ein paar Flaschen Prosecco köpfen, um sich im Namen des TC Merching bei den Meringern nochmals für die selbstlose Unterstützung bei den Jugend-Kreismeisterschaften zu bedanken, wo der TC Mering bis zu acht Plätze zur Verfügung gestellt hatte. Dies hatte den Spielbetrieb in Mering natürlich stark beeinträchtigt. Hans Besler bedankte sich für die Meringer und bezeichnete dies als selbstverständliche Nachbarschaftshilfe, die jederzeit wieder in Anspruch genommen werden könnte. Damit begann der gemütliche Teil des Freundschaftstreffens, in dessen Verlauf u.a. nicht wenige Flaschen Rotwein konsumiert wurden und ganz viel geratscht wurde. Irgend jemand zerrte die alten Ausgaben der "Clubnachrichten" hervor, in denen über die ersten Treffen der beiden Vereine berichtet worden war, und die gut 20 Jahre alten Fotos verursachten so manches fröhliche Gelächter.

Unentschieden auf der ganzen Linie
Helmut Schuierer zählte zwischendurch immer wieder die Meringer und Merchinger Anwesenden durch, um zumindest einen Anwesenheitsvorteil für Mering festzustellen, aber fast immer gab es ein Patt. Das letzte Mal wurde kurz nach Mitternacht Bilanz gemacht. Das Ergebnis – wie kann es anders sein – ein Unentschieden: sechs Meringer und sechs Merchinger Teilnehmer saßen noch fröhlich beieinander. So endete das Freundschaftstreffen äußerst harmonisch und es gab eigentlich nur einen Sieger – das gute nachbarliche Verhältnis der Meringer und Merchinger Tennissportler.

Sitzkissen für Hermann Hoffmannletzte Instruktionen vor dem Startdas Geschehen auf den Plätzen wurde eingehend kommentiertWolfgang Driemer und Hermann Hoffmann in AktionSiegi Kienles "Lasagne speciale"Familie Brzank komplett dabeiEin Prost auf die Nachbarschaftshilfe bei der KJMHans Besler bedankt sichHelmut Schuierer mit Trinkspruch und ein fröhlicher Wolfgang Weindl



Letzte Änderung: 25. August 2007