Pfingstturnier
bei herrlichem Wetter gut besucht
Organisator Hermann Hoffmann war überrascht, dass trotz der Ferien-/Urlaubszeit 23 Namen auf der Anmeldeliste dieses Turniers standen. Was ihn noch mehr erstaunte und freute, war die Tatsache, dass neun Jugendliche oder junge Erwachsene dabei waren und damit den Altersschnitt deutlich reduzierten. So spielten Jung und Älter ohne Probleme miteinander und auch ein Uli Kutscher hielt sich in Abhängigkeit von Gegner bzw. Gegnerin (meist) entsprechend zurück und spielte wesentlich weichere Bälle als normal.
Als leicht "erzieherische Maßnahme" teilte Hermann Hoffmann die Teilnehmer für die erste Runde in der Reihenfolge ihres Eintreffens ein. Die ersten 16 konnten also sofort spielen, während die danach eintreffenden Spieler während der ersten Runde schon aussetzen mussten, was natürlich nicht sonderlich beliebt ist. Gespielt wurden zunächst Mixed, was sich durch die Anwesenheit von 11 Damen und 12 Herren einfach anbot. Später gab es dann noch einige Damen- bzw. Herren-Doppel. Jeder Teilnehmer kam mindestens drei Mal zum Einsatz und die ersten drei Ergebnisse gingen in die Bewertung ein. Gespielt wurde jeweils eine Dreiviertelstunde und nach Beendigung eines Satzes wurde einfach weitergezählt. So kamen dann auch für den Tennisspielter so kuriose Ergebnisse wie 11:1 zustande – insbesondere, wenn Uli Kutscher beteiligt war.


Gegen drei Uhr wurde dann eine längere Kaffepause eingelegt, die einige Spieler(innen) auch dringend benötigten, denn man sah schon einige bedenklich erhitzte Köpfe. Schließlich waren alle mit Feuereifer dabei und niemand wollte wegen der großen Hitze auf den Plätzen "einen Gang zurückschalten". Nun aber genoss man die Pause und die leckeren Kuchen der Tennisdamen. In der Zwischenzeit wurden die Plätze ordentlich gewässert, was bei der großen Trockenheit aber maximal eine Viertelstunde anhielt. Dann staubte es bereits wieder heftig und Schuhe, Socken bzw. Beine nahmen die typische rote Farbe an. Irgendwann konnte man dann nicht mehr unterscheiden, ob die Röte auf der Haut von der Asche kam oder von der intensiven Sonneneinstrahlung.



Gegen 17:00 Uhr hatten dann alle Mitglieder ihre drei Runden durchgespielt und Hermann bat zur Siegerehrung, die wenig Überraschung bot. Bei den Damen gewann Julie Klaus von Eva Wülbern und Renate Bund. Bei den Herren hatte erwartungsgemäß Uli Kutscher deutlich die Nase vorn, gefolgt von Hermann Hoffmann und dem jungen Jasper Voss. Jede gute Platzierung wurde von der Allgemeinheit neidlos beklatscht und für diejenigen, deren Auslosung nicht so günstig war, gab's auch das eine oder andere tröstende Wort. Unabhängig von der Platzierung durfte sich dann jeder Teilnehmer aus einer Fülle von Angeboten vom Bildband über Teelichter bis hin zum Schachspiel einen ihm genehmen Preis aussuchen. So ging jeder körperlich ziemlich fertig, aber zufrieden mit seinem ausgesuchten Preis (aber auch meist mit einer gehörigen Hautrötung im Gesicht oder in den Kniekehlen) nach Hause. Eine kleine Gruppe aber ließ den sportlich schönen Tag beim Sulzessen in der TSV-Gaststätte nebenan ausklingen.

