Erfolgreiche
Platzarbeiten bei zwei "Senioren-Nachmittagen" am 28. und 29. März
Nachdem am Wochenende Neuschnee auf der Anlage lag und beim besten Willen keine Platzarbeiten möglich waren, trommelte Dragan kurzerhand die Oldies (und die aus irgendwelchen Gründen – Urlaub, Schichtarbeit etc. – ebenfalls an einem normalen Nachmittag unter der Woche dabei sein konnten) zusammen, um die ersten Schritte auf dem Weg zur Platzeröffnung zu machen. Dragan konnte die Arbeiten noch einteilen und Hermann Hoffmann die Leitung übergeben, dann musste er zur Schicht.
Die sechs verbliebenen Herren legten sich mächtig ins Zeug und befreiten in gut 20 Arbeitsstunden die Plätze vom aufgefrorenen Altsand. Dieser war zum Teil intensiv mit Moos durchsetzt, an anderen Stellen mit viel Kiefernnadeln. Der zusammengekratzte Sand wurde dann gehäufelt, damit er irgendwann mit der Schubkarre weggefahren werden konnte. Der hundertste Haufen wurde gekennzeichnet und mit einem Tennisball aus der letzten Saison geschmückt. Aber es enstanden nach und nach insgesamt fast doppelt so viele kleine Sandberge. Bei der intensiven Sonnenbestrahlung mussten die Männer ziemlich schwitzen und mancher bemerkte einen ersten Anflug von Sonnenbrand im Gesicht. Gegen 17:30 Uhr war dann alles so weit vorbereitet, dass am nächsten Tag mit dem Abtransport des Sandes begonnen werden konnte. Dann wurde schnell Schluss gemacht, denn einige der Platzarbeit Leistenden mussten abends noch Tennis spielen.
Dass dies nicht die reine Freude war, konnte man am nächsten Tag erfahren, denn das Kreuz hatte geschmerzt und jedes Ballaufheben war unter diesen Umständen ausgesprochen mühsam gewesen. Aber bekanntlich soll man, wenn's weh tut, am nächsten Tag in gleicher Weise weitermachen. So fanden sich wieder sechs TCM-ler ein, um den Sand wegzufahren. Im Durchschnitt passten in eine Schubkarre eineinhalb Sandhaufen, d.h. an diesem Nachmittag wurden weit über 100 Schubkarren eingeschaufelt, an die Böschung hinter dem Gerätehaus gefahren und ausgeleert. Da man wusste, dass alles an diesem Tag zu schaffen war, ließ man es ruhig angehen und auch die Kommunikation kam nicht zu kurz. Dann aber zog eine Wetterfront auf und der im Wetterbericht angesagte Regen drohte dem Treiben ein Ende zu bereiten. Also erhöhte man die "Schlagzahl" und so waren die Plätze schon gegen 16:30 Uhr total leer – inzwischen war aber auch das Wetter vorbeigezogen.
Erwähnenswert ist, dass neben den Männern mit Elke Seefried auch eine Dame sowie der Jugendliche Lukas Schneider bei dieser doch schweren Arbeit dabei waren. Lukas bestand gegen die Vorbehalte der anderen darauf, die letzte volle Schubkarre selbst vom Platz zu fahren. Mit vielen Ausgleichsschritten schaffte er das bis zur Tür an Platz 3, dann hatte er der Erdanziehung nicht mehr genügend Widerstand entgegenzusetzen und der Sand landete auf den Steinplatten.
Auf jeden Fall hatte man trotz der ungewohnten und nicht ganz leichten Arbeit viel Spaß und man ist dem Ziel einer möglichst frühen Saisoneröffnung einen großen Schritt näher gekommen.


