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Vielleicht spielen die "Wettergötter"
selbst Tennis, denn nach dem Eröffnungsturnier fanden auch die Clubmeisterschaften
der Jugendlichen bei herrlichem Frühlingswetter statt. Auch wenn
heuer nur 16 Teilnehmer in vier Gruppen antraten, so waren doch alle bis
in die Haarspitzen motiviert, um ein möglichst gutes Ergebnis zu
erreichen. Einige Teilnehmer trauten es sich sogar zu, in zwei Altersgruppen
anzutreten – zum einen als besondere persönliche Herausforderung
und zum anderen als Möglichkeit, die eigene Spielstärke an der
nächsthöheren Altersgruppe zu messen.
Professionelle Vorbereitung
Jugendwartin Heidrun Rebitzer hatte zusammen mit Tobias Paa, der sie auch
bei der Turnierdurchführung unterstützte, und Sportwart Hermann
Kienle alles professionell vorbereitet: Turnierprogramm, Pokale, Urkunden
und die Terminplanung, die sich ja bei den vielen parallelen Aktivitäten
der Kinder und Jugendlichen heute enorm aufwändig gestaltet. Pünktlich
um 10:00 Uhr am Samstag begannen die Spiele. Alle Altersgruppen konnten
im gerechtesten aller Systeme ihre Meister ermitteln – jeder gegen
jeden. Da gibt es kein Auslosungspech oder ein frühes Ausscheiden
gegen den Favoriten. Da muss der spätere Meister alle anderen seiner
Altersgruppe schlagen.
Jasper Voss überlegen Clubmeister
U18
Für Jasper Voss in der Gruppe U18 stellte das kein Problem dar. Nur
gegen seinen älteren Bruder musste er sich konzentrieren, gewann
aber sicher 6:4, 6:3. Auch die Spiele gegen Albert Fabian und Stefan Schweinberger,
der in die höhere Altersgruppe hineinschnuppern wollte, gewann Jasper
wie zu erwarten ganz klar. Damit wurde er wie im Vorjahr souveräner
Clubmeister der Jugendlichen. Für Jacob Voss, der alle weiteren Begegnungen
mit klaren 6:0, 6:0 für sich entschied, blieb der Vizemeistertitel
übrig. Auf den Plätzen folgten Stefan Schweinberger und Fabian
Albert.
 
Kathrin Schweinberger wird Clubmeisterin
U18 "mit links"
Bei den Juniorinnen hatten leider nur zwei Teilnehmerinnen gemeldet, so
entschloss sich Laura Rebitzer, zusätzlich in der höheren Altersklasse
einzuspringen und somit einen interessanten Verlauf dieser Disziplin zu
gewährleisten. Die Mühe lohnte sich auf jeden Fall, denn für
Laura sprang am Ende sogar ein Vizemeistertitel bei den Juniorinnen U18
heraus – und das mit erst 13 Jahren. Sie besiegte Anna Ruf in einem
interessanten Spiel äußerst knapp im Tiebreak, der anstelle
des dritten Satzes gespielt wurde. Anna kam demnach auf den dritten Rang.
Den Clubmeistertitel aber ließ sich Kathrin Schweinberger nicht
nehmen, die erst im Winter nach einer Verletzung den Schläger als
Rechtshänderin in die linke Hand nahm und die Bewegungsabläufe
praktisch neu lernen musste. Wie gut ihr das gelungen ist, zeigen die
Ergebnisse von 6:0, 6:0 gegen Anna Ruf und 6:1, 6:1 gegen Laura Rebitzer.
Stefan Schweinberger souveräner Sieger
bei den Knaben U14
Bei den Knaben U14 bewarben sich fünf Teilnehmer um den Clubmeistertitel.
Die Brüder Steffen und Tobias Willauer stürzten sich als Clubneulinge
gemäß dem olympischen Motto mutig in die Konkurrenz und belegten
am Ende die Plätze vier und fünf. Enger ging es her zwischen
Max Kuhnert und Kevin Bernhard, wo Max die Nase vorn behielt und bei der
Endabrechnung vor Kevin auf den zweiten Platz kam. Souveräner Clubmeister
in seinem letzten Jahr als U14 aber wurde Stefan Schweinberger, der bei
seiner Überlegenheit die Spiele in dieser Klasse ganz locker abspulen
konnte.
Tamara Rixen siegt bei den Mädchen
U14
Sehr ausgeglichen war die Konkurrenz der Mädchen
U14, wo die Zuschauer gute Spiele mit langen Ballwechseln bestaunen konnten.
Athletisch und durchaus mit Spielraffinesse setzte sich dort Tamara Rixen
gegen alle Gegnerinnen durch und durfte stolz ihren Clubmeistertitel in
Empfang nehmen. Laura Rebitzer holte sich den (zweiten) Vizemeistertitel
und Christina Belonic wurde Dritte vor Judith Bayer.
 
Siegerehrung mit Überraschung
Die letzten Begegnungen wurden am Sonntag Vormittag ausgespielt und gleich
anschließend gab es die Siegerehrung. Alle Teilnehmer wurden von
Heidrun und Tobi auf der Clubheimterrasse aufgerufen. Sie nahmen ihre
Glückwünsche entgegen sowie jeder eine Urkunde. Die ersten Drei
einer jeden Disziplin bekamen einen kleinen Pokal überreicht und
wurden von den übrigen Teilnehmern und den Zuschauern ausgiebig beklatscht.
Nach dem Gemeinschaftsfoto hatten Heidrun und Siegi Kienle, die schon
am Samstag die Verpflegung der Jugendlichen sicher gestellt hatten, noch
eine Überraschung parat. Jeder Teilnehmer durfte sich einen großen
Eisbecher abholen – und da spielten Rangfolge und Altersklasse überhaupt
keine Rolle mehr.

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