Hermann Hoffmann hatte heuer einmal
eine Skifahrt in einem kleineren Skigebiet, aber mit mehr "Wellness"-Komfort
für die TCM-Sportler organisiert. Die Kosten und der Zeitaufwand
für die An- und Rückfahrt sollten sich aber im Rahmen halten
und auch die Nichtskifahrer – die entsprechend dem steigenden Durchschnittsalter
immer mehr werden – sollten voll auf ihre Kosten kommen.
Wellness im Vordergrund
Schon am Freitag reisten die meisten der 23 Teilnehmer bei strömendem
Regen an und wurden von den bereits Anwesenden mit großem Hallo
begrüßt. Dann wurden die komfortablen Zimmer im Hotel Brunnenhof
bezogen, wo alle Annehmlichkeiten eines Sternehotels zur Verfügung
standen. Zunächst aber suchten die Teilnehmer im schon stark in der
Nachsaison befindlichen Bayerisch Eisenstein – direkt an der tschechischen
Grenze – ein nettes Cafe, um die kulinarischen Genüsse des
Bayerischen Waldes zu genießen. Klar, dass die TCM-ler das beste
Cafe mit einem Angebot vieler unterschiedlicher selbstgemachter Torten
ausfindig machten. Danach ging es zurück ins Hotel, wo "Wellness-pur"
angesagt war: Schwimmbad und Badelandschaft mit Massagedüsen und
Whirlpool sowie eine Sauna-Landschaft mit Sole-Dampfbad, Finnischer Sauna,
Tecaldarium, römischem Schwitzbad, Kneipp-Tretbecken, Duschgarten,
Vitalbar und einem super Ruheraum mit Blick zum großen Arber. Während
man sich dort bei Licht-, Klang- und Duftinszenierungen vom Schwitzen
zur Stärkung der Abwehrkräfte erholte, konnte man schon die
allmähliche Wetterbesserung beobachten, die lange vorhergesagt war.
Sonnenschein am Großen Arber
Am Samstagmorgen wurden wir von den ersten Strahlen eines wunderschönen
Sonnentages geweckt. Nach einem ausgiebigen und vielfältigen Frühstück
fuhren die Skifahrer zum Großen Arber, wo insbesondere die "Rentner-Crew"
zu recht günstigen Preisen ihre Tageskarten erstanden. Der Schnee
war trotz der geringen Meereshöhe (maximal 1.400 m) brauchbar, die
technischen Anlagen up-to-date und alle Schwierigkeiten bis hin zur unpräparierten
schwarzen Piste verfügbar. Hermann Hoffmann ließ es sich nicht
nehmen, auch mal mit Anna oder Alwin Ruf oder mit Luisa Kuhnert im Schlepptau
zu fahren. Mittags traf man sich in einer gemütlichen Hütte,
um wieder Kraft zu sammeln. Nach dem Skifahren spät nachmittags fuhren
dann alle ziemlich fertig ins Hotel zurück. Dort kamen auch bereits
die TCM-Damen zurück, die – unterstützt von Dieter Huppert
– ein Glasdorf in der Nähe von Kötzting besucht hatten
und stolz einige Shopping-Schnäppchen präsentieren konnten.
Geburtstagsfeier am Sonntag
Leider
zeigte sich am Sonntag die Sonne nur noch spärlich und die Skifahrer
machten sich recht zögerlich auf den Weg zum Skigebiet, aber dann
konnten sie sich doch noch ein paar Stunden sportlich betätigen,
auch wenn Pisten- und Wetterverhältnisse nicht optimal waren. Die
Nichtskifahrer-Truppe erforschte zu Fuß den alten Bahnhof von Eisenstein,
der genau auf der Ländergrenze steht. Klar, dass auch ein paar Shops
inspiziert wurden und man am schon bekannten Cafe nicht vorbei kam. Wer
nicht am Sonntag nach Hause fahren musste, traf sich nach den Annehmlichkeiten
des hoteleigenen Wellness-Bereichs abends zum Drei-Gänge-Menü
im Speisesaal, wo man später Günter Bund hochleben ließ,
der seinen Geburtstag feierte. Es wurde noch richtig lustig und Hermann
kramte den einen oder anderen Witz aus seiner schier unerschöpflichen
"Witz-Kiste".
Reisewetter
Am Montag hatte sich das Wetter wieder auf das Anreise-Niveau eingependelt
und so war an eine ursprünglich einkalkulierte Verlängerung
nicht mehr zu denken. Die restlichen Teilnehmer konnten sich nach einem
gemütlichen Frühstück ohne Stress auf den zweieinhalbstündigen
Heimweg machen, der – soweit bekannt – bei leichten Schneeregen
ohne weitere Ereignisse absolviert wurde.
Die letzte TCM-Skifahrt?
Vielen Dank an Hermann Hoffmann für die aufwändige Organisation
dieser Skifahrt. Viele bedauerten es, dass dies seiner Aussage nach die
letzte offizielle TCM-Veranstaltung gewesen sein soll.
Aber jeder hofft: Kommt Zeit – kommt Rat!
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