Weißbierturnier mit TEXX

Öfter mal was Neues – nach diesem Motto ist Sportwart Hermann Kienle immer auf der Suche nach alternativen Austragungsformen für die Hobby-Turniere. Für das aktuelle Turnier hatte er Altbewährtes und Neues kombiniert und so eine interessante Kombination kreiert. Auch Jugendliche waren wieder herzlich willkommen, was von mehreren mindestens Vierzehnjährigen angenommen wurde. Mit Steffen Willauer war auch ein Neumitglied mit Begeisterung dabei.

Einteilung in vier Gruppen per Drehscheibe
Dass die Siegerin bzw. der Sieger einer Partie nach dem Punktgewinn jeweils ein Weißbier trinken muss oder alternativ dazu einen Piccolo, ist den älteren Clubmitgliedern hinreichend bekannt – auch dass dieses Procedere nur bestimmte Mitglieder mitmachen und durchstehen. Neu war aber, was gespielt wurde und wie es zur Einteilung kam. Den Schlüssel stellte eine Drehscheibe aus dem Spiel "Twister" dar, die jeder pro Runde einmal in Gang setzen durfte und ihn abhängig von der angezeigten Farbe in eine bestimmte Gruppe loste. Dort erwartete sie unterschiedliche Aufgaben:

Laura mit TwisterGruppenaufgabenSiegi mit Enkel Kevin

In der gelben Gruppe musste mit Handicap gespielt werden. Der stärkere Spieler im Team übernimmt das schwierigere Handicap – Rechtshänder spielen mit links und Linkshänder mit rechts. Die anderen Spieler bekommen eine Augenbinde verpasst. Wie sich herausstellte, war dieses Handicap für einige eher das Schwierigere.

In der roten Gruppe spielte jedes Team mit nur einem Schläger. Nach jedem Schlag musste der Schläger an den Partner übergeben werden. Die beiden Spieler eines Teams sollten natürlich immer eng beieinander bleiben, um die Übergabe zu erleichtern. Dies sah immer recht lustig aus.

Noch enger verbunden waren die Spielpartner des grünen Teams. Sie waren mit einem Seil aneinander gebunden, was den Aktionsspielraum arg einschränkte. Trotzdem hat diese Spielweise offenbar allen Spaß gemacht.

In der blauen Gruppe schließlich wurde ganz normal Tennis gespielt.

Nach einem bestimmten Zeitraum durfte jeder der etwa 20 Teilnehmer neu auslosen und das Spiel begann von vorne – nicht ohne vorher den Preis entgegen zu nehmen: ein Weißbier oder einen Piccolo. Zum Ende des Turniers gab es dann noch ein "Wunschkonzert", bei dem sich Teams nach Lust und Laune zusammen taten und nach Herzenslust Tennis spielten.

Damen-Doppelfröhliche Gratulation
Elena bedient Originale: Hans und Dragan

Bestimmung der Spielstärke
Parallel zum Hobbyturnier hatte Hermann Kienle einen Parcour aufgebaut, der die Abnahme des TEXX erlaubte. Der TEXX ist eine Spielstärken-Bestimmung ähnlich dem Handicap beim Golfen. Hier eine kurze Beschreibung des BTV zur Bestimmung des TEXX:

  Innerhalb von 15 Minuten werden die Fähigkeiten des Spielers getestet und am Ende steht eine fachkundige Einstufung, auf die Verlass ist. Im Rahmen dieses Tests muss der Tennisspieler verschiedene Übungen absolvieren. Dabei werden zunächst die Länge des Grundlinienspiels und die Präzision der Grundschläge (Vorhand und Rückhand) geprüft. Anschließend stehen das Volleyspiel und der Aufschlag im Mittelpunkt. Zusätzlich wird auch die Geschwindigkeit der einzelnen Schläge bei den jeweiligen Übungen bewertet. Den Abschluss der Prüfung bildet ein Schnelligkeitstest, bei dem der Spieler möglichst schnell fünf Bälle aufheben und in eine Zielzone bringen muss.
Jede einzelne Übung, die der Spieler in diesem Test absolviert, wird bepunktet, so dass sich schließlich ein Gesamtpunktzahl ergibt, aus der sich der TeXX, der zwischen 1 (Profispieler) und 10 (Anfänger) liegt, errechnet.

Mehrere Clubmitglieder nahmen die Chance wahr, ihre Spielstärke bestimmen zu lassen. Auch diese Prozedur war keine bierernste Angelegenheit und wurde mit Spaß absolviert.

 


Letzte Änderung: 04. Mai 2008