Flutmuldenturnier
2009 in Kissing
| Letztes Jahr war das Flutmuldenturnier ausgefallen mangels Meldungen und wegen schlechten Wetters. Heuer hatten sich die Kissinger rechtzeitig mit Hermann Hoffmann zusammengetan, der auf Merchinger Seite die Teilnehmer organisieren wollte. Das klappte vorzüglich und Hermann konnte eine Liste mit elf Personen auf den Tisch legen. Der 1. Vorstand des TC Kissing, Harald Rinderhagen, begrüßte die mehr als 30 Teilnehmer aus Mering, Merching und Kissing. Er erinnerte an das Pfingsthochwasser vor 10 Jahren und an das Unwetter der letzten Woche, das die Aktualität des aus dem Gedanken des Hochwasserschutzes geborenen "Flutmuldenturniers" unterstreicht. Damit keine organisatorischen Pausen wegen der Auslosung entstanden, wurden gleich zu Beginn Weißwürste und Brezen serviert. Inzwischen versuchten Gabi und Martin Brosch als Organisatoren des Turniers, die Paarungen so zusammen zu stellen, dass immer zwei Partner aus verschiedenen Clubs miteinander im Mixed antraten. Das war nicht ganz einfach, weil die Meringer mit nur vier Teilnehmern ziemlich in der Unterzahl waren.
Aber alle hatten offensichtlich viel Spaß bei den auf acht Plätzen laufenden Matches. Da spielte es keine Rolle, wenn ein stärkerer mit einem schwächeren Teilnehmer zusammen kam, denn im Vordergrund stand der Spaß und die Freude am Tennis. Und die hatten die Tennisler der drei befreundeten Clubs vier Durchgänge lang, die nur unterbrochen wurden von einer Kaffeepause, bei der die Kuchen im Clubheim weggingen wie die warmen Semmeln. Wer dann noch nicht genug hatte, konnte eine Zusatzrunde spielen. Das gab den Organisatoren Zeit, die Ergebnisse auszuwerten und die Siegerehrung vorzubereiten. Harald Rinderhagen bedankte sich am Ende bei allen Teilnehmern und übergab das Wort an Martin Brosch, der die Siegerehrung durchführte. Für die ersten fünf mit den meisten gewonnenen Spielen gab es witzige Sachpreise, die alle mit dem Thema "Wasser" zu tun hatten – Taucherbrillen, Luftmatratzen und Schirme. Siegerin wurde mit großem Abstand Gerti Gaube-König aus Mering vor Brigitte Rieger, Rudolf Graf, Hans Schulz und Carola Kreitmair. Sie stellte sich mit ihrem gewonnenen Riesenschirm und den anderen Siegern zum Foto. So klang ein schöner Tennistag aus. Die Freundschaft zwischen den Nachbarvereinen wurde vertieft, neue Bekanntschaften geschlossen und bestehende vertieft. Alle waren sich einig, dass das Turnier der Paaranrainer erhalten bleiben sollte. Dabei könnten – so die Aufforderung Klaus Marschalls, dem Begründer des Flutmulden-Turniers – künftig durchaus der TC Mering oder sogar der TC Merching als Ausrichter fungieren.
|