Hans Schulz und seine Helfer leisten ganze Arbeit (3)

Hans Schulz, der erst vor kurzem das vakante Ehrenamt des Technikwartes übernommen hatte, wollte die Linien aller Plätze generalüberholen, um endlich wieder gerade Linien anbieten zu können und das aufwändige Linien-Abdecken im Herbst und das Aufdecken im Frühjahr überflüssig zu machen. Ohne Linien können die Platzarbeiten künftig wesentlich großflächiger und wirkungsvoller durchgeführt werden. Klar war, dass die Plätze neu nivelliert und vermessen werden mussten.

Das brachte mit sich, dass die Hülsen zur Linienbefestigung versetzt und die meist verrosteten Exemplare durch neue ersetzt werden mussten. Von den Helfern hätte niemand vermutet, dass sage und schreibe 72 festgfressene Hülsen aus dem Boden gewuchtet und ebenso viele neu eingeschlagen werden mussten. So dauerte es jeweils einen ganzen Tag, bis drei Mann einen Platz vermessen, die Hülsen ausgetauscht, die neuen Linien mit einer selbstentwickelten Vorrichtung gespannt und sie in den Belag versenkt hatten.

In diesem Zusammenhang gebührt Hans Schulz und seinen Helfern Leo Blank, Günter Bund, Sigi Baumüller, Sigi Kranzfelder, Dragan Belonic und Rudi Gerstberger für ihren enormen Einsatz unser herzlicher Dank! So gerade Linien hatten wir schon lange nicht mehr.


 

Gute Fortschritte bei den Platzarbeiten (2)

Es gab noch eine Menge Arbeit zu erledigen auf der Tennisanlage, aber mit 20 arbeitseifrigen Damen und Herren konnte in sechs Stunden Einiges erledigt werden. Die Plätze 3 und 4 wurden mit einem Nivelliergerät vermessen, um den vorhandenen Höhenunterschieden am besten beikommen zu können. Was Flox und Dragan vermaßen, wurde von Toni Geigl fein säuberlich aufgeschrieben. Die Auswertung gestaltete sich etwas schwierig und zeitaufwendig und bis man auf einen gemeinsamen Nenner kam, waren die Plätze von den Praktikern schon fast aufgesandet. Hierbei lernten Günter Bund und Leo Blank den hoffnungsfrohen „Aufsand-Nachwuchs“ in der Person von Jasper Voss an. „Über den Oberschenkel schleudern“ und ähnlich Tips musste sich Jasper anhören. Kein Wunder, dass er dann irgendwann „weg musste“.

Auch die Damen waren wieder deutlich präsent. Die Mädchenmannschaft, Heidrun Rebitzer, Ingrid Baumüller arbeiteten an der Außenanlage, Marina Gerstberger zog sage und schreibe sechs Stunden den schweren Sandbesen kilometerweit über die vier Plätze – eine tolle Leistung!

Jeder der männlichen Helfer bekam von Hans und Leo eine Aufgabe zugeteilt. Neben dem Abkratzen und Aufsanden sowie dem Transport des alten und neuen Sandes mussten u.a. die Wasserschieber eingebaut werden, die Bänke aufgestellt, Laub und Äste entsorgt und die Maulwurfhaufen auf der Wiese eingeebnet werden.

Da gab es natürlich Durst und Hunger, worauf sich Siegi Kienle gut vorbereitet hatte.

Gegen 15:00 Uhr waren dann alle vier Plätze so weit hergerichtet, dass in der kommenden Woche die Linien professionell wieder eingesetzt werden können.


 

 

Platzarbeiten (1) mit guter Resonanz

Der einzige schöne Tag dieser Woche zu einem recht frühen Zeitpunkt im Jahr lockte an die 30 Mitglieder auf die Tennisanlage, um beim Herrichten den Plätze zu helfen. Hans Schulz hatte genügend Arbeit für alle Freiwilligen, obwohl durch die intensiven Regengüsse der vergangenen Tage der Sandbelag noch recht tief war.

Dafür konnte vor allem die Außenanlage "auf Vordermann" gebracht werden. Es konnten Büsche und Bäume gestutzt, während des Winters angesammelter Unrat entfernt und die Parkplätze gesäubert werden. Bretter mussten gesägt und neu verstaut werden und ein großer Haufen mit Herbstlaub war zu entsorgen. Herr Willauer hatte dafür erfreulicher Weise wieder seinen Traktor samt Anhänger zur Verfügung gestellt. Es gab auch genügend leichte Tätigkeiten, die die zahlreich erschienenen Tenniskinder und Jugendlichen übernehmen konnten.

Hans und einige Helfer hatten bereits während der Woche die Linien-Abdeckungen entfernt und auf einem Platz die kompletten Linien abgenommen. Dies hat den Vorteil, dass man großflächiger arbeiten kann und die Plätze neu nivelliert werden können. Der Boden war allerdings noch zu tief, um eine nur dünne Sandschicht gefühlvoll abzuheben. So wurde nur mit dem Besen oder einem leichten Schaber gearbeitet.

Auf jeden Fall ist schon mal der erste Schritt gemacht. Wenn das Wetter mitspielt, kommen wir am nächsten Samstag sicher ein großes Stück weiter und so könnte die geplante frühe Platzeröffnung durchaus realisiert werden. Trotz der für viele ungewohnten Arbeit war die Stimmung hervorragend – und nebenbei konnten einige Mitglieder bereits einen Teil ihrer Pflicht-Arbeitsstunden erledigen. Letztendlich spiegelt sich der Einsatz in barer Münze wider – nämlich bei der Abbuchung des Vereinsbeitrages zuzüglich der nicht geleisteten Arbeitsstunden. So einfach kann Sparen sein.

 

 


Letzte Änderung: 28. März 2009