Sommernachtsfest mit viel Sport bei knapp 10 Grad

ungewöhnliches nächtliches Spektakel
Schade, dass das Wetter so gar nicht mitspielte beim Sommernachtsfest des TC Merching. Dabei hatten es sich die Verantwortlichen so schön ausgemalt – zuerst ein festliches Essen bei sommerlichem Ambiete im Clubheim, dann flaniert man zur Bar auf der Terrasse und setzt sich an die Tischchen, genießt den lauen Sommerabend, sieht der Freiwilligen Feuerwehr zu – wie sie in Windeseile die Lichtgiraffe aufbaut, um die langsam ins Dunkel tauchenden Tennisplätze wieder gleißend hell hervortreten zu lassen – und kann dann den auflaufenden Tennisspielern zuschauen, Beifall spenden oder ihnen auch die eine oder andere lustige Bemerkung hinunterschicken.

Nun, es waren alle "Zutaten" vorhanden, nur der "laue Sommerabend" wollte nicht kommen. Statt dessen zeigte das Thermometer kaum 10 Grad an. Da beschränkten sich die Aufenthalte auf der Terrasse auf einen Bereich von wenigen Metern im Umkreis des Heizpilzes, der eilig herbeigeschafft worden war.

Alles andere war top. Clubheim-Chefin Siegi Kienle hatte sich mal wieder selbst übertroffen und für 36 Personen ein köstliches Mahl zubereitet. Zum Filet gab es eine leckere Pastete und hinterher eine raffiniert angerichtete Nachspeise mit xxxxx und Fruchtxxxxx. Und das alles im sommerlich geschmückten Clubheim, farblich bestens abgestimmt und mit vielen Kerzenlichtern heimelig garniert.

Essen, Trinken, interessante Gespräche - was will man mehr?Am Mitteltisch wurde sauber aufgegessenDoris und Tilo als frischverheiratetes PaarSebi: Da darf nichts übrig bleiben

Wie geplant begann gegen 21:00 Uhr dann der Barbetrieb, den Matthias Schäffler bis in die Morgenstunden profihaft managte. Speziell für die Tennisspieler gab es dieses Mal auch alkoholfreie Drinks, die zahlreich konsumiert wurden. Pünktlich um 21:00 Uhr kam die Feuerwehr angefahren, trieb die mit neun starken Halogen-Leuchten bestückte Lichtgiraffe im Rahmen einer flugs anberaumten Übung fast zehn Meter in den Nachhimmel und schloss das Gerät an das Starkstromnetz an, das Franz perfekt hergerichtet hatte. In wenigen Minuten war die Installation abgeschlossen und die vorderen Plätze waren so hell ausgeleuchtet, dass man mit nur wenigen Abstrichen Flutlicht-Tennis spielen konnte. Vor allem die Jugend machte intensiv Gebrauch von diesem zeiltich recht ungewöhnlichen Angebot. Tobi begrenzte die Spielzeit auf Tiebreak-Matches, damit alle mal drankamen.

Die Feuerwehr positioniert die LichtgiraffeStimmung auf der Terrasse
Nachts Freiluft-Tennis spielen - ein seltenes Erlebnis

Sitzen und unterhalten konnte man sich natürlich nur im Clubheim. Dadurch war halt leider die Kommunikation mit den Spielern nicht so intensiv wie erwartet. Das einmalige Spektakel dauerte bis Mitternacht, dann war die Übung beendet und die Nachte senkte sich wieder über die TCM-Anlage.

An der Bar in der Nähe des Heizpilzes aber ging es noch lange weiter. Sebi stellte die Musik etwas lauter und die (alkoholischen) Drinks taten ein Übriges. Jedenfalls wagte man sogar noch das eine oder andere Tänzchen. Und unsere neues Mitglieder Harri Fischer, das sich wegen der Temperaturen schon gegen 11:00 Uhr verabschiedet hatte, wurde noch kurz vor drei Uhr morgens beobachtet, wie er eine kesse Sohle aufs Terrassenparkett legte. Als die Letzten das Clubgelände verließen, tauchte die Platzanlage bereits wieder aus der Morgendämmerung auf.

Matthias Bar wurde ausgiebig genutzt und Harri  outete sich als Tanzprofi

 

 


Letzte Änderung: 2. August 2010