Datschi-Turnier 2004

"Wer nicht mitisst, darf auch nicht mitspielen" – so lautete das Motto des ersten Datschi-Turniers des TC Merching, das Organisator Hermann Hoffman aus einer spontanen Idee heraus geboren hatte. Der Idee folgte ein kurzer Anruf bei Siegi Kienle und Renate Bund, die sich auch gleich bereit erklärten, das begehrte Gebäck herzustellen. Dann noch die Mitglieder angerufen, die für solche spontanen Aktiviäten immer zu haben sind und siehe da – trotz der Urlaubszeit kamen über 20 Datschi- und Tennisbegeisterte zusammen, die sich Datschi, Spaß und Sport nicht entgehen lassen wollten.

Damit bei allem ein guter Zweck dabei ist, ließ sich Hermann eine begleitende Wette einfallen, bei der das Gewicht unterschiedlicher Kürbisse und eines Krautkopfs möglichst genau geschätzt werden musste. Der Erlös von immerhin 30 Euro kam der Jugendkasse des TC Merching zu Gute, für den sich Rudi Gerstberger stellvertretend herzlich bedankte. Sieger des Kürbis- und Krautkopfschätzens wurden nicht die erfahrenen Hausfrauen und Hobbygärtner, sondern die jungen Mitglieder Uli Kutscher und Jacob Voss. Etwas ungerecht – wie jemand bemerkte – "jetzt spielt der Uli schon das beste Tennis, dann muss er auch noch beim Schätzen gewinnen".

Ungewöhnlich ging es auch auf dem Platz zu. Hermann hatte einen Platz kurzerhand zu zwei Kleinfeldplätzen umgebaut, damit dort mit eigens besorgten Softbällen gespielt und vor allem alle 20 Tennisspieler permanent eingesetzt werden konnten. Auf den anderen Plätzen spielte man mit normalen Bällen, bevorzugt Mixed-Partien. Per gezogene Spielkarten wurden 5-köpfige Teams zusammengelost, die in verschiedensten Partien und Konstellationen Punkte sammeln und in die Teamabrechnung einbringen mussten. So spielte dann beispielsweise das Team "Datschis" gegen das Team "Knatschies".

Namensgeber für das TurnierSiegerteam Sigi, Erich, Siegi, Rita und Albertdie gute Idee kam von Hermann Hoffmann

Nach zwei Runden durfte man dem Namen des Sonntag-Nachmittags Ehre machen: Das inzwischen auf sechs Zwetschgendatschis angewachsene Köstlichkeiten-Büfett wurde geplündert. Wer hätte gedacht, was aus Zwetschgen alles gezaubert werden kann! Nach der dritten Runde schritt Hermann zur Siegerehrung. Selbst nach Abzug der Punkte für zuviel gegessene Datschis behauptete sich das Knatschie-Team ganz entgegen des gewählten Namens mit großem Abstand auf Rang eins. Sie durften sich als erste am Preise-Tisch bedienen. Am Ende gab Erich Geiger anlässlich seines Einstands standesgemäß ein paar Flaschen Prosecco aus und so stieß man auf ihn an – sowie auf den interessanten Tennisnachmittag und Hermanns gute Datschi-Turnier-Idee.

Alle Datschi-Turniersiegerbester Spieler und bester Kürbisschätzer