Ausflug nach Unternberg

Ziemlich zufällig während des Skifahrens in Katschberg kam die Idee zustande, das Lungau auch mal im Sommer zu besuchen und auf den in der Winterzeit kaum sichtbaren Tennisplätzen zu spielen. Als Birgit Voss, die den Kontakt zum Lungau seit vielen Jahren hält, wieder einen Besuch bei ihren Freunden plante, sprach sie einige Tennisspieler an, die gleich auch Interesse an dem Österreich-Trip erklärten. So reisten neben Birgit die Ehepaare Schmidt, Legler, Hoffman H., Hoffmann F., Bund und Baumüller an, wo sie von Erika und Hermann im Gfrererstadl willkommen geheißen wurden. Man besichtigte gleich die beiden Tennisplätze und ließ sich von der Qualität und dem minimalen Pflegeaufwand der Quarzsandplätze überzeugen, die man sonst nur aus südlichen Urlaubsländern kennt. Zudem lernte man einige Mitglieder des Mini-Tennisclubs TC Unternberg kennen, die uns sehr freundlich aufnahmen. Andauernd präsent war Bärbel, die sich aufopfernd um die Merchinger Tennisspieler kümmerte. Nachdem die Zimmer bezogen waren, wurde gleich mal die vielgerühmte Lungauer Hausmannskost und die Österreichischen Spezialitäten im Gfrererstadl ausprobiert.

Am Samstag präsentierte sich das Lungau wie prognostiziert in dunklem Grau. Es regnete zwar nur ein Mal, aber halt permanent von früh morgens bis spät nachmittags. Die Unternberger Tennisler haben jedoch gute Beziehungen zu einem Tennishallenbesitzer in Katschberg, der eigens für die deutschen Gäste die normalerweise geschlossene Halle öffnete, und so konnte von 10 bis 16 Uhr nach Herzenslust Tennis gespielt werden. In der Halle, wo uns die sympathischen Unternberger Johann, Franz, Daniel, Günther 1, Günther 2 und natürlich Bärbel begrüßten, übernahm Hermann Hoffmann auf allgemeinen Wunsch das "Management". Er erfand die "1. Katschberg Open 2004" und loste dazu Unternberger und Merchinger zu gemischten Teams zusammen, von denen die ersten acht zunächst eine halbe Stunde in dieser Kombination spielten. Nach einer Pause, in der in anderen acht Spieler ihre erste Runde absolvierten, wurden dann die Damen (oder die zu Damen erklärten Herren) getauscht und noch einmal gegen den alten Gegner gespielt. Nach acht Runden setzte Hermann dann noch ein "Länderspiel" an, das die Gastgeber (Johann/Günther) überraschend deutlich mit 5:1 gegen die Gäste (Günter/Sigi) gewannen. Das zeigt deutlich, dass in dem kleinen Unternberger Tennisclub auch guter Tennissport getrieben wird.

Abends wurde wieder kurzerhand improvisiert: Statt dem angesetzten Grillen am See gab's im geheizten Seestüberl "Lungauer Pfandl", das die Gäste wegen der großen Menge an Fleisch nicht ganz schafften. Das von den Merchingern spendierte Weißbier dagegen reichte bis gegen ein Uhr morgens. Detlev sorgte für Erstaunen, als er sich gegen Mitternacht noch eine riesige Portion Kaisenschmarrn bestellte. Dazwischen zelebrierte Hermann die Ehrung: Sieger der ersten Katschberg Open wurde Sigi (Merching) vor Johann (Unternberg) und Günter (Merching). Bei den Damen war Ingrid (Merching) vor Bärbel (Unternberg) und Birgit (Merching) erfolgreich. Sogar ein Pokal für den Sieger war aufgetrieben worden und die Platzierten erhielten hochprozentiges "Flüssiges", das das Ende der Feier allerdings nicht erlebte. Die Merchinger bedankten sich bei Erika und Hermann Gfrerer und den Tennislern des TC Unternberg für die freundliche Aufnahme und die viele Mühe. Die Unternberger Sportler überreichten den Merchingern einen gravierten Glaskrug als Andenken für ein herrliches länderübergreifendes Sportwochenende, bei dem einige neue Sportkameradschaften geschlossen worden sind.

gemütlich untergebracht im GfrererstadlBadesee mitten im Ortdynamisch: Birgit und Johannharmonisch: Bärbel und PeterFranz und Günter - viel Diskussionsstoffhinter der Bar daheim: Bärbel, Birgit, FredJohann mit schönem Geschenkgemütliches Tennisheimgute Unterhaltung: Johann und Astridundurchsichtig: Peter"niedliches" PfandlSigi als Gewinner der 1. Katschberg OpenPeter mit TrostpreisGitti schwebt Sonne tankenreger Spielbetrieb auf den Plätzen