TCM-Jugendskifahrt 2005 nach Unternberg / Katschberg

Immerhin acht Jugendliche nahmen das Angebot zu einem Skiwochenende mit viel "action" wahr, aber auch die ca. 10 erwachsenen "Begleitpersonen" hatten recht viel Spaß im Gfrererstadl bei Erika und Hermann sowie mit den Tennis- und Skiclubmitgliedern aus Unternberg, die uns wie alte Bekannte aufnahmen. Alle Merchinger waren schon am Freitag angereist, um das Wochenende voll genießen zu können. Gleich nach dem Bezug der Zimmer im Gfrererstadl und einem kräftigen Abendessen wartete die erste Überraschung auf die TCM-ler: Eine Tennishalle war bis 22:30 gemietet worden und alle, die einen Tennisschläger mitgenommen hatten, konnten erst mal ausgiebig in den verschiedensten Spieler-Kombinationen "rumpowern". Klar, dass wir dann recht müde ins Bett fielen.

Am Samstag weckte uns der erste Sonnenschein. Ein übriges tat das reichhaltige und abwechslungsreiche Frühstück. Wir fuhren nach St. Margarethen / Katschberg, wo Birgit für günstige Liftkarten sorgte, und schon ging's hoch mit vier Liften bis in 2300 m Höhe. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen war schon das ein Genuss. Aber erst die Abfahrt auf der anderen Seite nach Katschberg! Ein so griffiger Schnee ließ selbst die steilste schwarze Piste zum Genuss werden. Durch den Sonnenschein war die Sicht ausgezeichnet und jeder fühlte sich sofort mit seinem Gerät wohl und auf der Piste zuhause. Nur unsere Mädels mit den Snowboards (Marina, Janine, Miriam) wirbelten kreuz und quer über die Piste, dass es einem fast schwindelig wurde. Da war für uns normale Skifahrer schon Vorsicht geboten. Bei den noch etwas Jüngeren übernahm Christine die Führung auf der Piste (und daneben), was die Jungs manchmal fast überforderte. Jasper kostete das eine Armverletzung und ein Snowboard (beim Zusammenstoß mit einem Baum) und Cedrik, der vorher noch nie auf Ski gestanden war, musste seinen ganzen Mut zusammennehmen. Ihn hatte man mit einem nur einstündigen Crash-Kurs so weit gebracht, dass er mit den anderen sämtliche Pisten bewältigte – offenbar ein Naturtalent.

homogene Truppe bei Sonnenschein

Pulverschnee - da staubt'sÄsthet PeterRudi und Julia

Am Abend erwartete uns ein zünftiges Stelzn-Essen (das sind knusprige Schweinshaxn), wo einige der Sportler/-innen ob der Portionen allerdings recht früh aufgaben. Der angebotene Zirben-Schnaps zur Verdauung tat ein Übriges, aber bevor man sich der allgemeinen Erschöpfung hingab, wurden wir zum Einsstockschießen gerufen. Wir bildeten schnell zwei Teams und schon gings los mit der ungewohnten Sportart. Da das Eis an einigen Stellen mit angefrorenem Schnee bedeckt war, musste man schon viel Schwung holen, um den Eisstock so weit zu schieben. Manch eine kam niemals in punktverdächtige Nähe zum Holzklotz-Ziel – machte aber nichts, dafür sprachen die Loser dem vom Haus spendierten und auf der Eisfläche servierten Glühwein besonders zu, was die Sache noch lustiger machte. Die meisten Punkte erzielte mit Christine Wohlmann erstaunlicherweise die zierlichste Teilnehmerin.

die beste Technik hatte Chrstine draufPeter nach den Stelzn weniger dynamischRudi macht eine gute Figur
die ersten am GlühweinfassGlühwein wärmt innen und außen

Auch am Sonntag bot Österreich wieder Bilderbuchwetter auf. Jeder fuhr noch Ski, so lange es machbar war. Gut, dass viele noch nicht wussten, dass wegen des heftigen Schneefalls in Bayern sechs Stunden Autobahnfahrt auf die Heimkehrer warteten. So war für einige dieses ereignisreiche Wochenende erst gegen 21:00 Uhr zu Ende.

Vielen Dank an Initiatorin Birgit sowie den Unterbergern Sportlern und natürlich Erika und Hermann Gfrerer!