Wichtelturnier
Für alle, die nicht in den Urlaub gefahren waren, fand am 8.8. ein Gauditurnier statt, das Hermann Hoffmann wegen der neutral in Zeitungspapier eingepackten Preise, die jeder Teilnehmer mitbrachte, Wichtelturnier taufte. Trotz der Ferien kamen mehr als 16 Tennisspieler zusammen, die bei herrlichem Wetter drei Runden lang um Sieg kämpften. Natürlich stand nicht der sportliche Wettkampf im Vordergrund, sondern der Spaß am Spiel. Die ersten beiden Runden ließ Hermann denn auch mit Softbällen spielen, die von den Tennisanfängern benutzt werden. Es galt auch nur das Halbfeld, so dass vor allem das Ballgefühl eine große Rolle spielte, wenn man ein Match gewinnen wollte. Wer dachte, dass damit lockeres Standtennis gespielt werden konnte, hatte sich getäuscht. Vielmehr wurden Bälle mit extremen Winkeln gespielt, die mit Schnelligkeit und Wendigkeit erreicht und dann auch noch ins kleine Feld zurück gebracht werden mussten. Und das bei dieser Hitze. Nach zwei Runden war jeder froh, dass Wolfgang Rixen zum "Resteessen" rief, bei dem das Spanferkel des Sommernachtsfestes "verputzt" wurde. Torten von Ingrid Riedmann, Ingrid Baumüller und Siegi Kienle rundeten das Mahl ab. Siegi hatte ein wahres Kunstwerk angefertigt (siehe Foto). Am Ende des Turniers durfte Hermann dann Melanie Gerstberger zum Sieg gratulieren, die am meisten Punkte ergattert hatte. "Gute Partner" nannte sie als Grund für ihr gutes Abschneiden. Auf den Plätze der Damenwertung folgten Dagmar Bund und Ingrid Baumüller. Bei den Herren hatte dieses Mal Sigi Baumüller die Nase vorn. Ihn freute besonders, dass Uli Kutscher hinter ihm auf Platz 2 kam, da dieser ihm in dieser Saison schon mehrfach den Rang abgelaufen hatte. Auf Rang drei landete Hans Schulz. Recht lustig war dann das Auspacken der Preise. Da gab es vollkommen unterschiedliche Dinge: Von der Obstschale mit frischem Obst über eine kleine Uhr, Gläser, Bälle bis hin zu Miniventilatoren mit Wasserpumpe, die für die herrschenden Temperaturen ideal waren und auch sofort in Betrieb genommen wurden. In jedem Fall war dies eine klasse Idee und ein netter Abschluss eines sportlichen Tages.


